Samstag, 24. Dezember 2016

Der schönste Weihnachtsong aller Zeiten

Bob Seger


Für alle kleinen Trommler, die das Marschtempo der Truppe angaben und sehr oft, da an vorderster Font, früh fielen. Meine Hochachtung!


Mittwoch, 21. Dezember 2016

Crowdworking als Einnahmequelle im Netz

Auf "Zeit Online" las ich einen Artikel über die Zukunft der Arbeit:
Die neuen Heimwerker 
Unternehmen zerlegen Arbeiten in kleine Projekte und vergeben sie für oft geringe Honorare an Freie – Crowdworking nennt sich das. Was wird aus den Arbeitnehmern?
Den ganzen Beitrag findet ihr hier: http://www.zeit.de/2016/18/crowdworking-freelancer-digital-arbeitsmarkt/komplettansicht

Zuerst einmal eine kurze Erklärung - Crowdworking stammt natürlich aus den
USA und setzt sich aus
                    Crowd = die Masse
                  working = arbeiten
zusammen.
Die Angestellten oder Arbeiter sind nicht mehr angestellt, sondern Selbständige (Selbsstständige wer das so lieber liest) und werden nach den zu erledigenden Jobs bezahlt.
Der Vorteil für den Auftraggeber ist klar, denn alle Personalkosten entfallen, genau so wie Krankheit oder Streik. Die Firmen brauchen auch nicht mehr zu entlassen und Abfindungen zu zahlen.
Für die Jobber bedeutet das persönliche Freiheit durch freie Zeiteinteilung und die Möglichkeit, im vertrauten Heim alles erledigen zu können.
Nachteil: die Vergütung ist so gering, dass ein Job alleine nicht zum Leben reicht.

Eine kleine Auswahl der bekanntesten Plattformen in Deutschland:
Die Aufgaben sind vielfältig, von der Webseiten-Recherche bis zum Texten für Onlineshops oder Verzeichnissen. Wobei darauf geachtet werden muss, dass das Geld pro Job gezahlt wird und nicht, wie bei Zeitungsartikeln oder anderen Ausschreibungen üblich, der beste Beitrag den Zuschlag bekommt und die restlichen leer ausgehen.
Das steht aber bei den seriösen Firmen sofort bei dem jeweiligen Jobangebot dabei.

Am Anfang war der Test

Da ich aus gesundheitlichen Gründen für den ersten Arbeitsmarkt nicht zu gebrauchen bin und mit Schreiben oder einem Blog im Internet kaum Geld verdiene, fand ich die Sache mit dem Crowdworking sehr interessant. Gleichzeitig dachte ich natürlich: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Es treibt sich nun mal viel Gesindel im Web rum, was ich im vorhergehenden Artikel schon angedeutet hatte.

Wie immer, musste ich mich zuerst mal registrieren. Dabei ist eine Angabe der Bankverbindung nicht unbedingt nötig, da eigentlich ein Ebay-Konto ausreicht.
Dann wurde ich für Textjobs in Rechtschreibung und Grammatik getestet. Wobei ich feststellen musste, dass meine Kenntnisse auf den Gebieten der Satzzeichen und des Getrennt- oder Zusammenschreibung unter aller Sau sind. Teilweise lag ich sogar bei groß oder klein schreiben ziemlich daneben. Ich war echt erschüttert.
Also schaffte ich diesen Test erst im zweiten Anlauf, aber immerhin überhaupt.
Dann gibt es die Anreicherung, wo Links gesetzt, Aufzählungszeichen eingefügt und Fettungen eingesetzt werden sollen. Das ist nun wirklich kein Akt.
Dann musste ich, um Recherchen durchführen zu dürfen, Webseiten auf Funktionalität, Aktualität und Vollständigkeit prüfen. Dass ich diese Aufgabe  zwei mal versemmelte kam mir irgendwie seltsam vor. Zum Beispiel, weil der Firmenname in der Aufgabenstellung von der Webseite geringfügig abwich. Konnte ein Fehler im Briefing sein oder, ich unterstelle das mal, für die Recherche haben sie genügend Leute und für Texte eben nicht...

Bei dem nächsten Jobangebot war es etwas verrückter. Ich wurde aufgefordert Versicherungsverträge mit dem Handy zu fotografieren (hä?), eine App zu installieren oder ein Youtube Video und Websites (diese: sekundenlang) anzuschauen. Dient das dazu Clicks zu generieren? Keine Ahnung. Also: Gehirn einschalten!

Fortsetzung folgt...